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Das Herkunftsland Maine
- Waldreicher,
im Nordosten, in direkter Nachbarschaft zu Kanada, liegender Neuengland
Staat
- 86027qkm
Fläche (NRW 34067qkm)
- 1,15
Mio Einwohner (NRW16,67Mio)
- Hauptstadt
Augusta
- hauptsächlich
Holz-, Fischerei-, Leder-, und Textilindustrie
- fantastische
Nationalparks, wie z.B. Acadia National Park
- die
Maine Coon ist das fast schon heilige Nationaltier des Staates
Maine.
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Herkunft der Maine Coon
Geschichten und Legenden
Der Name
enstand aus einer Legende, die besagt das Maine Coons eine Mischung aus
Katze und Waschbär (racoon) darstellen.Eine
Theorie besagt, daß die Coonies eine Mischung aus Hauskatzen und
einheimischen Wildkatzen sind.
Weiterhin
wird gemutmaßt, daß die Maine Coons von Angorakatzen abstammen,
die sich mit einheimischen Hauskatzen gepaart haben und zwar z.Zt. der
französischen Revolution, wo ein gewisser Cpt. Clough, Dinge und
auch Angorakatzen aus dem königlichen Haus der Marie Antoinette nach
Maine verschifft haben soll.
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Einheimische
erzählen oft eine Anekdote von Cpt. Coon, der auf Seereisen
immer seine langhaarigen Katzen dabei hatte, die sich mit einheimischen
Kurzhaarkatzen verpaarten. Wurden langhaarige Kätzchen geboren,
so hieß es es "schau mal eine von Coons Katzen".
Wahrscheinlicher
ist im Endeffekt die Theorie, die besagt das Maine Coons Abkömmlinge
der Wikingerkatzen sind, die sich mit vielen verschiedenen einheimischen
Katzen verpaart haben. So ist auch die verblüffende Ähnlichkeit
zu den Norwegischen Waldkatzen erklärbar.
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- Erste
anerkannte Ausstellung von Maine Coons 1895 im Madison Square Garden,
jedoch schon um 1870 ausgestellt auf Viehmärkten
- 1895 gewann
eine brown tabby Maine Coon Katze "Best in Show"
- 1908 wurden
28 Maine Coons im Jahrbuch der CFA aufgeführt
- Nach 1911
verschwanden die Coons von den Ausstellungen, moderne europäische
Katzen wurden bevorzugt
- Um 1950
Gründung des „Central Maine Cat Club“ (CMCC), sowie
Erstellung von ersten Standards
- 1953 erste
Ausstellung des CMCC in Skowhegan (Maine)
- August
1968 Gründung der Maine Coon Breeders & Fanciers Association
(MCBFA)
- Ziel dieser
aus sechs! Maine Coon Züchtern zusammengestzten Gruppe war die
Wiederanerkennung der MCs
- Heutzutage
hat die MCBFA viele hundert Mitglieder auf der ganzen Welt
- 1968 Ausarbeitung
eines endgültigen Standards durch die MCBFA
- 1976 Anerkennung
der Maine Coon durch die CFA
- Von 1976-1982
wurden Foundation Cats von der CFA zugelassen, um einen Zuchtstamm für
die Maine Coon Zucht zu sichern. Foundations sind freie Katzen, die
von Züchtern z.B. auf Farmen entdeckt wurden.
Auch heute werden wieder Foundations zur Erweiterung des Genpools eingesetzt.
Es gibt eine eigenständige Foundation Organisation, die NMCCA (Native
Maine Coon Cat Association) mit Sitz in New Hampshire, USA.


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Allgemeines Aussehen und Charakter der Maine Coon
- Maine
Coons sind groß und schwer und sehr kräftig gebaut, sie zählen
zu den grössten Rassekatzen
- Gewichte
der Kater rangieren von ca. 6- 10 Kg, die von Katzen von ca. 4- 7kg
- Die Beine
sind mittelhoch und kräftig, der Körper ist lang-gestreckt,
der Hals ist kräftig
- Zwischen
den Zehen befinden sich lange Haarbüschel, die in der Natur als
Schneeschuhe dienen.
- Sie haben
einen sehr langen, ferdrigen (buschigen) Schwanz in dem sie sich zum
Kälteschutz einwickeln können
- Die Ohren
sind groß, mit Haarbüscheln und oft auch mit sog. Lynx Tips
versehen
- Maine
Coons haben ein kräftiges Kinn das mit der Nasenspitze eine Linie
bildet
- Sie haben
grosse, weit und leicht schräg gesetzte Augen, die einen leichten
Eulenblick aufweisen
- Sie haben
ein wetterfestes Fell, mit feiner Unterwolle und gröberem Deckhaar
- Die Länge
des Fells ist gestuft, vom Kopf und den Schultern nach hinten und zu
den Seiten hin wird das Fell länger
- Bezeichnend
sind auch die Höschen an den Hinterbeinen, die aussehen wie Knickerbocker
und die meistens aus feiner Unterwolle bestehen
- Maine
Coons brauchen oft mehr als drei Jahre bis zur vollständigen Entwicklung
- Maine
Coons sind sehr gesellig, haben einen ausgeglichenen Charakter, verstehen
sich meist bestens mit Kindern und anderen Haustieren
- Ihre urtümliche
Lautsprache, die an das Gurren einer Taube erinnert, verwirrt zunächst,
jedoch gewöhnt man sich schnell an diese Eigenheit.
- Ein Großteil
der Maine Coons liebt es mit Wasser zu spielen, sie stoßen bevor
sie Wasser trinken mehrmals mit der Pfote in ihren Wassernapf, um evtl.
vorhandenes Eis zu durchstoßen
- Maine
Coons sind lebendige Katzen, hecken stets Unfug aus, sind jedoch wenn
es ums schmusen mit Ihrem Dosenöffner geht, sofort zur Stelle
- Sie sind
ausgezeichnete Jäger. An warmen Frühsommertagen, wenn Insekten
offene Fenster nutzen um in die Wohnungen zu fliegen, sollte man zerbrechliche
Dinge vorsichtshalber in Sicherheit bringen

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MCBFA Maine Coon Standard
- Kopf:
Mittlere Länge und mittlere Breite, mit einer quadratischen Schnauze
(square muzzle), die Wangenknochen sind hoch angesetzt. Die Nase hat
eine mittlere Länge mit einem sanften, glatten konkaven Bogen ohne
Stop oder Bump. Das Kinn ist kräftig und liegt in einer Linie mit
der Oberlippe und der Nase.
- Augen:
Groß, weit und leicht schräg gesetzt. Augenfarbe variiert
von Grün- über Gold- bis hin zu Kupferfarben, obwohl bei weißen
Katzen blau oder odded eyed erlaubt ist. Es gibt keine direkte Verbindung
von der Augenfarbe zur Fellfarbe. Es ist wünschenswert, daß
die Augenfarbe klar ist.
- Ohren:
Gross, am Ansatz weit gesetzt, mäßig spitz zulaufend und
gut behaart. Hoch am Kopf angesetzt mit mindestens einer Ohrbreite Abstand.
Luchspinsel sind erwünscht.
- Körper:
Muskulös, mittelgross bis groß, mit breiter Brust. Langer
Körper, mit harmonischen Proportionen und einem rechteckigem Erscheinungsbild.
Der Nacken ist mittellang.
- Beine
und Pfoten: Kräftige Beine, weit gesetzt, mittlere Länge,
sie tragen zum rechteckigen Erscheinungsbild bei. Grosse runde Pfoten,
gut behaart, fünf Zehen vorne, vier Zehen hinten.
- Schwanz:
In etwa so lang wie der Körper (vom Hinterteil bis hin zu den Schultern),
am Ansatz breit nach hinten verjüngend, reichlich behaart, mit
langem wehenden Fell.
- Farben:
Alle anerkannten Farben. Weiße Stellen am Kinn und an der Lippe
sind erlaubt, jedoch nicht bei einfarbigen Katzen.
- Fell:
Das Fell an den Schultern ist kurz, allmählich nach hinten und
zu den Seiten länger werdend, es endet in voll ausgeprägtem
langem, bauschigem Fell. Das Fell ist weich aber kräftig, fällt
glatt und liegt eng am Körper an. Die Maine Coon hat leichte Unterwolle.
Eine Halskrause ist erwünscht, die an dem Ansatz der Ohren beginnt,
jedoch nicht den Nacken umschließen muß.

Autor:
Karsten
Schöneis
"Beaverscove Maine Coons"
Stemmessiepenerweg 22
58675 Hemer-Ihmert
Tel: 02372-984776
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